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Der Kummer mit der Hoffmeister Sammlung |
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Written by Heidi Lux
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Tuesday, 14 July 2009 07:44 |
 Das Museum für Kunst und Gewerbe (MKG), Hamburg, blickt schmerzlich auf den 31. Juli. Das ist der Tag, an dem die Hoffmeister Kollektion für immer geschlossen wird. 400 Stücke exquisites Meissner Porzellan, welche dem Museum als Langzeitleihgabe seit 1999 zur Verfügung standen, geht wieder in den Besitz der Eigentümer Horst und Dieter Hoffmeister über. Die Gebrüder nehmen es nicht für ihren privaten Bestand zurück, sondern beabsichtigen es als Ausgleich für ihre Verluste infolge der weltweiten Finanzkrise zu versteigern.
Die Pressereferentin des MKG Michaela Hille bemerkt dazu: "Ich habe noch gehört, dass so etwas vorher schon einmal passiert wäre. Ich denke, Derartiges passiert manchmal bei Museen für zeitgenössische Kunst aber auch dann betrifft es nie eine vollständige Kollektion."
Fälle wie diese werden seitens der Museen meist im Stillen abgewickelt, bedrohen sie doch ein Leihgabesystem das auf persönlichem Vertrauen, mündlichen Versprechen sowie familiärer Loyalität und Vermächtnisse aufbaut. Das funktionierte recht gut, bis sich die ökonomoische Lage in 2007 zu ändern begann.
Das MKG wird nunmehr zwei leere Ausstellungsräume haben. Sogar die Ausstellungsvitrinen wurden durch die Gebrüder Hoffmeister bezahlt und es ist noch nicht klar, ob diese im Museum verbleiben werden oder nicht. Bis zur Bereitstellung einer neuen Ausstellung werden diese Räume geschlossen bleiben.
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Last Updated on Wednesday, 21 October 2009 10:10 |
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Ausstellungen, Doppelauktion Feiert 90 Jahre Bauhaus |
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Written by Heidi Lux
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Tuesday, 09 June 2009 11:44 |
 Es passiert nicht oft, dass eine Verschmeltzung von Persönlichtkeiten und Talenten einen populären Stil komplett ändert. Doch Architekt Walter Gropius und seine kleine Gruppe von Künstlern/Lehrern und Schülern hinterlässt einen bleibenden Einfluss auf alles - von Möbeln bis Spielzeug, von Fenstern bis zu Gebäuden. Es war das Jahr 1919 und es passiert in Weimar, Deutschland, was selbst nicht einmal viele Deutsche wissen. Deshalb auch die Bezeichnung der aktuellen Multi-Standort Ausstellung „Das Bauhaus kommt aus Weimar", zu besichtigen bis zum 5. Juli in dieser reizenden Stadt Goethes, Schillers und des Jungendstil. www.das-baushaus-kommt.de
„Am Anfang war es nicht einfach. Gropius wurde gebeten, diese zwei künstlerischen Ausbildungsstätten - die Kunstgewerbeschule und die Kunstschule - zu vereinigen.", legt Arthur Floss von Quittenbaums, München, dar. „Aber er verbesserte die Unterrichtspläne und stellte die richtigen Dozenten ein."
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Last Updated on Tuesday, 14 July 2009 10:16 |
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So weit, So gut, trotz Krise |
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Written by Heidi Lux
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Tuesday, 05 May 2009 10:37 |
 Man bräuchte eine Kristallkugel um vorherzusagen, wie die Wirtschaftskrise den deutsch-sprachigen Kunst- und Antikmarkt beeinflussen könnte. Der Frühöling ist eine sehr aktive Zeit für Auktionshäuser. Die glänzenden, farbigen Kataloge sind so dick wie immer. Ein volles Programm an Sommerantiquitätenshows and Trödelmärkten ist geplant. Die Museen sind nicht "deascessioning," kaufen aber sehr wählerisch, um ihre Sammlungen aufzubessern.
Es ist nicht, dass uns die schlechten Nachrichten noch nicht erreicht haben. Die deutsche Wirtschaft ist iin einem schlechten Zustand, wie seit 60 Jahren nicht mehr. Die Exportrate ist gefallen. Das Land hat z.Z. eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 8,6 Prozent. Und doch ...
Ketterer Kunst GmbH & Co, KG, München, bezeichnet den Kunstmarkt in Deutschland als stabil. Laut deren Sprecherin Michaela Derra, haben sich die deutschen Auktionshäuser im Gegensatz zu den internationalen Häusern kaum an den Preistreibereien beteiligt. Sie bieten auch heute fast nur Kunst langfristig gewachsener Märkte an und wenden sich damit an echte Kunstliebhaber, nicht an Spekulanten. |
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Last Updated on Tuesday, 14 July 2009 10:17 |
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Auktionsgespräche: April 2009 |
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Written by Heidi Lux
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Tuesday, 21 April 2009 00:00 |
Wasser hat eine unbestreitbare Faszination. Wir fühlen uns zum ruhigen Plätschern von Flüssen, Seen und Ozeanen hingezogen als eine Flucht aus unserem, an das Festland gebundene Leben. Wir stellen uns einen Spaziergang am Strand unseres am Wasser gelegenen Grundstückes vor oder den Ruhestand in einem kleinen Häuschen am Meer zu verbringen.
Aber wie würde es sein, direkt auf dem Wasser zu leben? Und das nicht nur saisonal auf einer Yacht oder einem Hausboot sondern das ganze Jahr über in einem geräumigen, gut gestalteten zu Hause?
"Seit ich ein Kind war, habe ich immer davon geträumt, auf dem Wasser zu leben; ein Haus zu entwerfen, welches sich direkt auf dem Wasser befindet.", erklärt der deutsche Architekt Martin André Förster.
Zu Beginn der 1990er Jahre wurde Försters Entwurf einer schwimmende Plattform für Veranstaltungen gebaut. Er spielte mit der Idee, ein Haus auf eine solche Plattform zu setzen und entwickelte dieses Konzept weiter, bis er im Jahr 2001 das erste "Floating Home" konstruierte. Förster bekam eine Chance, im Jahr 2002 seinen Traum aus Glas und Stahl anlässlich eines Design Wettbewerbes für "schwimmende" Häuser in der Stadt Berlin auf der Spree in Realität zu zeigen. Försters Vision belegte den ersten Platz und machte das Hamburger Architekturbüro von Martin Förster und Karsten Trabitzsch zur ersten Adresse für schwimmende Architektur.
"Wir hatten Nachfragen nach Floating Homes aus der ganzen Welt: London, Singapur, St. Petersburg ..." detaillierte Förster. |
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Last Updated on Tuesday, 14 July 2009 10:18 |
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